Frühlingshonig

 

So schmeckt der Frühling

Wir nennen ihn Frühjahreshonig, Frühlingshonig & Frühtrachthonig

Normalerweise ist dieser Honig der, der am meisten Nährstoffe hat. Die Natur erwacht im Frühling und Weidenkätzchen und Co geben den ersten Pollen und Nektar des Jahres. Alles ist noch unberührt und ungespritzt.Wenn man ein Glas Frühlingshonig im November öffnet und dran schnuppert, richt man etwas was kein Honig dieser Welt hat. Eine Magische Duftnote von reinem Unberührten jungen Blüten ein Duft der ein fesselt.

Was macht diesen Frühlingshonig so besonders ?

Das ganz besondere an diesem Honig ist ganz klar seine Unberührtheit. Wenn diese Pollen und dieser Nektar ins Bienenvolk getragen wird, flippen alle Bienen völlig aus.Sie sind dann nicht mehr zu Bremsen. Die Königin ist dann so überwältigt das sie anfängt aus der Winterruhe endlich in den Modus zu kommen ihre tatsächlichen Arbeit von 2000 -3000 Eiern nachzukommen und das Bienenvolk fängt an sich zu entwickeln.

Welche Farbe & welche Konsistenz hat dieser Honig?

Frühjahreshonig ist Hell bis dunkel und meistens Cremig. Es kommt aber hier auch darauf an in welcher Region wir stehen. Die Frühtracht wie der Imker sie nennt ist eine Mischtracht aus Weiden, Löwenzahn, Obstblüten und vielen Wildpflanzen die zur derzeit von Mitte März bis Ende April blühen. Nicht selten kommt es vor das man in diesem Honig Teile der Rapsblüte findet. Vor einigen Jahren haben unsere Bienenvölker die wir im Wald überwintert haben einen Frühtracht Honig aus der Heidelbeere gesammelt. Dieser war sehr Kristallin und sehr dunkel. So etwas gibt es aber leider nur alle paar Jahre, da zu dieser Zeit die Rapsblüte schon sehr Dominat ist.

Gibt es jedes Jahr Frühlingshonig?

So etwas läßt sich nicht genau sagen. Haben wir im März und April noch Winter was die Temperaturen angeht, sieht es mit dieser Tracht schlecht aus. Es muss ein Frühling sein, der früh Warm ist, d.h.wenn es nur einige Tage Temperaturen über 15 Grad hat, reicht das nicht aus um den Bienenvölkern diesen Honig wegzunehmen. Dann fällt der Frühjahreshonig sprichwörtlich ins Wasser. Die Bienen brauchen um ihre Brutpflege zu bewältigen viel Energie und diese holen sie sich natürlich aus dem Honig den sie ja gesammelt haben. Wenn jetzt ein Imker kommt und an diese Vorräte gehen würde, dann würde es einen nicht reparablen Schaden im Bienenvolk geben.

Die Bienen würden dann schlichtweg verhungern.

Daten und Fakten für den Frühjahreshonig

Der Frühjahreshonig hat einen durchschnittlichen Anteil an Glukose von ca. 35 Prozent und einen Fruktose Anteil von 15-20 Prozent. Der Wassergehalt liegt bei ca. 16 -18 Prozent. Nach dem Schleudern kommt er in den Lagerraum und wird sofort Bearbeitet. Wir rühren den Honig dann 3-4 mal pro Tag. Nach ungefähr zwei Wochen darf er dann ins Glas. Und verzaubert mit seinem Unwiderstehlichen Duft jeden Frühstückstisch.