Rapshonig

Was genau ist Rapshonig?

Rapshonig ist eine sehr milde und cremige Sorte unter den verschiedenen Honigsorten den die Bienen alljährlich produzieren.

Unser Rapshonig wird in unser Region von unseren Bienen Produziert. Wir Wandern meistens vor die Tore von Braunschweig.
Diese Sorte rechnet man den Kreuzblütern zu, gewonnen wird er aus dem Nektar der Rapsblüten. Da man hierzulande Rapsfelder häufig vorfindet, ist Rapshonig auch sehr bekannt. Wegen seines milden und süßen Geschmacks ist Rapshonig vor allem bei Kindern sehr beliebt. Genau deswegen, weil dieser Honig nicht vom Brötchen läuft. Am dem Markt hat mir ein kleiner Junge mal gesagt: “Dieser Honig ist nicht nur Rapshonig er ist das beste was ich jemals erfunden habe“. Nun ich habe den Rapshonig nicht erfunden, aber ein bisschen Stolz hat es mich schon gemacht.

Wie erkenne ich Rapshonig ?

Sein süßes und mildes Aroma offenbart einen einzigartigen ansprechenden Geschmack. Die Konsistenz ist feincremig, wenn er vernünftig vom Imker gerührt wird. Er besteht aus 39 Prozent Fructose, 41 Prozent Glucose und hat einen Wassergehalt von ca. 16-18 Prozent. In machen Jahren ist dieser Honig weiss wie Schnee.

Wegen seinem hohen Anteil an Glucose kristallisiert er schneller als andere Honigsorten. In diesem Zustand ist der Honig dann fest und nicht mehr streichfähig. In der Weiterverarbeitung wird der Rapshonig in seinem auskristallisierten Zustand durch leichtes Erwärmen über mehrere Tage wieder weich gemacht und anschließend mit speziellen Rührern feincremig gerührt.

Rapshonig ist kein Honig der sehr herb und kräftig schmeckt, sonder eher eine milde süße aufweist. Gerne wird er dafür eingesetzt um in der guten Küche zu dienen. Bäckereien verarbeiten ihn gerne für gutes Backwerk.

Dank seinem hohen Anteil an Glucose ist dieser Honig ein idealer Energielieferant was dem Körper schnell Dynamik und Antrieb verleiht.

Wo kommt Rapshonig her?

Gewonnen wird dieser Honig von Bienen aus den Rapsfeldern. In diesem Fall bringen wir unsere Bienenvölker ins Rapsfeld. Die Wanderimkerei ist für uns ein sehr wichtiger Faktor, da wir nicht nur reinen Sortenhonig bekommen sondern unsere Bienenvölker immer da haben wo sie genug Nahrung finden um sich prächtig zu entwickeln. Dabei achten wir darauf, das wir vorwiegend nur mit Bio Landwirten zusammen arbeiten. Gespritzte Felder kommen für uns nicht in Frage.

Wie lange blüht der das Rapsfeld?

Raps blüht, abhängig von der Witterung meistens von Ende April bis Mitte Ende Mai. Diese Blüten sind mit besonders viel Nektar und Pollen ausgestattet.
Unter idealen Voraussetzungen, das heißt, wenn es eine Schwül warme Witterung gibt, dann gibt die Rapsblüte genug Nektar ab. Diesen wunderbaren Geruch kann man dann meistens über viele Kilometer riechen. Bienenvölker sind dann durchaus in der Lage bis zu 30 Kilogramm Rapshonig produzieren. Kälte und Wind sind für unsere Bienenvölker keine guten Voraussetzungen für eine gute Rapsblütenhonig Ernte.

Ist die Bestäubung der Rapsfelder wichtig?

Zur Bestäubung der Rapspflanzen tragen viele Arten von Insekten bei.Gesichtet wurden Schmetterlinge, Hummeln,viele Arten von Wildbienen & natürlich unsere Honigbienen. Wenn wir unsere Bienenvölker in den Raps bringen, wird der Landwirt merken das seine Früchte größer und gehaltvoller sind. Ohne die Hilfe der Honigbienen bei dieser Angelegenheit würde die Ernte aller Wahrscheinlichkeit nach um 30 Prozent geringer ausfallen.
In diesem Fall profitiert nicht nur der Imker, sondern auch die Landwirte von den Bestäubungsleistungen meiner Honigbienen.

Nun noch etwas in eigener Sache.

Die Zeiten haben sich geändert.!

Früher zahlten die Landwirte den Imkern immer eine Bestäubungsprämie, diese gibt es heute nicht mehr. Ganz im Gegenteil jetzt muss ich den Landwirten Honig dafür geben das ich seine Felder mit meinen Völkern bestäuben darf. Da greift doch der gute alte Spruch:

“FRÜHER WAR ALLES ANDERS“

Ich machte mir letztes Jahr vor dem Wandern mal die Mühe und rief einige Landwirte an um zu Erfragen ob es denn möglich wäre eine kleine Prämie für die Bestäubung zu erhalten. Einige legten sofort den Hörer auf und andere fingen das große Lachen an. Das zum Thema Landwirtschaft und das Miteinander. Geben und nehmen wäre hier Zweifelsohne angebracht.